Erst hat die Vernunft gesiegt, dann der Genuss

12. August 2020 | Ratgeber
Ich hab seit meinem jungen Erwachsenenalter geraucht. Und ich hab gern geraucht. Eine Zigarette zum Kaffee, eine nach dem Essen oder zu einem guten Gespräch - das war für mich Teil eines entspannten Lebensgefühls.

Während der Schwangerschaft hab ich dann aufgehört, aber als mein Sohn größer geworden ist, wieder angefangen. Aus Überzeugung.

Als er dann in die Schule gekommen ist, hat er angefangen, sich über meine Raucherei zu beschweren und wollte unbedingt, dass ich damit aufhöre. Je älter er geworden ist, desto besser wurde er im argumentieren, und nachdem er schließlich den Debattierwettbewerb in seiner Schule gewonnen hatte, konnte ich seinen Argumenten nicht mehr standhalten.

Er überzeugte mich sowohl mit fundierten wissenschaftlichen Quellen und auch auf emotionaler Ebene.

Da ich aber immer so gerne geraucht hatte, und auf "meine Wolke", in die ich mich so gerne einhülle, nicht verzichten wollte, schlug er mir vor, es doch mit E-Zigaretten zu versuchen.

Erst war ich gar nicht angetan von dieser Idee. Dampf statt Rauch? Was sollte das denn? Da kann ich doch gleich rauchen! "Nein Mama, Du hast einfach einen ganz großen Teil der schädlichen Zusatzstoffe nicht in den Liquiden der E-Zigarette!"

Na gut, also hab ich mich auf Internet-Recherche begeben und bin auf die Nebel-Manufaktur gestoßen. Die riesige Auswahl an Liquiden, Zigaretten und Zubehör hat mich dann neugierig gemacht, und als ich auf das Wort "kuchig" in den Liqidbeschereibungen gestoßen bin, war ich eigentlich schon überzeugt.

"Und ich darf damit sogar in der Wohnung rauchen, und muss nicht mehr raus?" - "Klar," meinte mein Großer, "das ist für mich und die Hunde total ungefährlich." Er musste es ja wissen, nachdem er schon so viel darüber gelesen hatte, um mich zu überzeugen.

"Am liebsten wäre es mir zwar, wenn Du gar nicht rauchen würdest, aber so stört es mich nur noch ganz wenig."

Die Lieferung samt kuchigem Duft kam promt. Zusammenbauen, befüllen, losdampfen - und das mitten im Wohnzimmer! Es war ein Erlebnis, wirklich. Ich konnte auf der Couch vor mich hindampfen, musste nicht nach draußen rennen, der Geschmack war umwerfend.

Wieso hatte ich mir eigentlich so viele Jahre diesen blöden Zigarettenrauch angetan, wenn es so etwas Köstliches auch gab? Ich weiß gar nicht, wie oft ich mich seitdem bei meinem Sohn bedankt habe, dass er so hartnäckig war.

Ein weiterer Vorteil, den weder mein Sohn, noch ich vorher so bedacht hatten: es stinkt nichts mehr nach Rauch. Was mich selber immer gestört hatte, war, dass meine Haare ständig nach Rauch gerochen haben. Obwohl ich nie mehr als 10 Zigaretten pro Tag gepafft hatte, hing der Duft ständig in ihnen. Mit der E-Zigarette war das plötzlich Geschichte.

Ich hab auch immer gern im Auto geraucht. Wenn ich dann auf dem Weg zu einem Termin war, wo ich nicht sofort als Raucherin "erschnüffelt" werden wollte, hab ich darauf verzichtet. Jetzt kann ich sogar im Auto dampfen, wenn Nichtraucher mitfahren.

Hinzu kommt, dass Dampfen auch noch kostengünstiger ist. Nach der etwas höheren Anschaffung kommt nicht mehr viel dazu. Da ich ja vorher auch nicht so viel geraucht hab, reicht mir das Liquid eine ganze Weile. Und wenn es leer ist, freue ich mich: weil dann suche ich mir wieder einen neuen feinen Geschmack aus!

Danke, Nebel-Maufaktur, dass Ihr mir den Umstieg so leicht gemacht habt!

Ein Gastbeitrag von 
Katrin Zwickl.